Vergleich

ENFA, ISAK und Bioimpedanz

Alle 3 dienen der Untersuchung der Körperzusammensetzung, doch sie messen nicht dasselbe und haben nicht denselben Zweck. Das unterscheidet sie, nach Angaben der Methode selbst.

Vergleich zwischen der ENFA-Methode, der Kerr-Methode (ISAK) und der Bioimpedanz
ENFA®-Methode Kerr-Methode (ISAK) Bioimpedanz
Ermittelte Komponenten 5: Fettmasse, Skelettmasse, Muskelmasse, Viszeralmasse und Residualmasse 5: Haut, Fettmasse, Skelettmasse, Muskelmasse und Residual- oder Viszeralmasse 2: Fettmasse und Magermasse
Fünfte Komponente Residualmasse, die dem Flüssigkeitsüberschuss in Form von Ödemen oder Wassereinlagerungen entspricht Die Haut. Residual und Viszeral gelten als Synonyme Nicht zutreffend
Bestimmt die Ernährungsdiagnose Anhand der Proteinreserve und der Kalorienreserve
Berechnung der Skelettmasse Die der Originalmethode Gegenüber der Originalmethode verändert, unterschätzt das Skelett Wird nicht bestimmt
Korrektur nach Gewicht/Körpergröße Korrekturfaktor R für Personen, die vom Gewicht/der Körpergröße des Phantoms abweichen Nicht zutreffend Nicht zutreffend
Reproduzierbarkeit Erfüllt die von der WHO definierten Bedingungen Beeinflusst durch Körpertemperatur, Atemfrequenz, körperliche Aktivität, Menstruationszyklus und Umgebungstemperatur
Methodenfehler 2,39 % 4 % 20 %
Punkt für Punkt

Unterschiede zwischen der ENFA-Methode und der Kerr-Methode (ISAK)

Beide bestimmen ein Verteilungsprofil der Messwerte, den Somatotyp und 5 Komponenten, doch diese Komponenten sind unterschiedlich. Die ENFA-Methode bestimmt Fettmasse, Skelettmasse, Muskelmasse, Viszeralmasse und Residualmasse. Die Kerr-Methode bestimmt Haut, Fettmasse, Skelettmasse, Muskelmasse und Residual- oder Viszeralmasse.

Die Kerr-Methode betrachtet Residual und Viszeral als Synonyme, und die fünfte Komponente ist die Haut. In der ENFA-Methode ist die fünfte Komponente die Residualmasse (kein Synonym für Viszeralmasse); sie entspricht dem Flüssigkeitsüberschuss in Form von Ödemen oder Wassereinlagerungen.

Die ENFA-Methode ist die einzige, die die Ernährungsdiagnose anhand der Proteinreserve und der Kalorienreserve bestimmt, ein von Doktor Basaluzzo geschaffenes Konzept.

Zudem verfügt die ENFA-Methode bei der Berechnung der Fettmasse über einen Korrekturfaktor R für Personen, die vom Gewicht/der Körpergröße des Phantoms abweichen. Die Kerr-Methode hat die Berechnung der Skelettmasse gegenüber der Originalmethode verändert. Deshalb unterscheiden sich die Ergebnisse beider Methoden und sind nicht vergleichbar.

Punkt für Punkt

Unterschiede zwischen der ENFA-Methode und der Bioimpedanz

Die Bioimpedanz bestimmt nur 2 Komponenten: Fettmasse und Magermasse (Magermasse ist kein Synonym für Muskelmasse), die aus dem Unterschied in der Leitungsgeschwindigkeit eines elektrischen Stroms mit niedriger Spannung abgeleitet werden. Die Ergebnisse werden von der Körpertemperatur, der Atemfrequenz, der körperlichen Aktivität, dem Menstruationszyklus und sogar der Umgebungstemperatur beeinflusst. Aus diesem Grund ist sie nicht reproduzierbar. Das heißt, diese Methode könnte für die Berechnung dieser 2 Komponenten bei männlichen Personen nützlich sein (weil sie wenig Wasser einlagern), die zudem wenig Fettmasse haben.

Die WHO-Kriterien

Ernährungsbeurteilung durch anthropometrische Fraktionierung

Einzige Methode, die die Ernährungsdiagnose anhand der Proteinreserve und Kalorienreserve bestimmt. Sie erfüllt die von der WHO definierten Bedingungen dafür, dass eine Methodik in der beruflichen Praxis anwendbar ist:

Unbedenklichkeit, Durchführbarkeit, Reproduzierbarkeit und geringe Betriebskosten.

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Gewicht, Körpergröße oder einzelne Maße reichen für eine Ernährungsbeurteilung nicht aus. Möchten Sie in Ihrer Praxis innovativ und präzise sein? Wenden Sie die ENFA®-Methode an! Die einzige Methode, die eine Ernährungsdiagnose bestimmt und mit der Sie die spezifische Ernährungstherapie für Ihre Patienten festlegen können.